Pitbull-Mix Zeus

  • Name: Zeus
  • Rasse: American Pitbull Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: ca. 4 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 07/2022
  • Handicap: nein
  • Größe: 55 cm
  • Gewicht: 25 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 55120 Mainz

Zeus kam vor kurzem als Sicherstellung zu uns, da seine bisherigen Halter keine Genehmigung für die Haltung eines sogenannten Listenhundes hatten.

Momentan lernen wir den jungen Rüden noch besser kennen – ein paar Dinge können wir aber schon über ihn berichten:

Zeus begegnet fremden Menschen zunächst etwas skeptisch. Hat er einmal Vertrauen gefasst, zeigt er sich rassetypisch verschmust, anhänglich und auch ein wenig distanzlos. Seine Bezugsperson ist ihm besonders wichtig. Wenn er keine Anleitung von dieser erhält, neigt er dazu sie abzuschirmen und kann hierbei auch sehr deutlich werden. Mit klarer Führung von seinem Menschen lässt er sich jedoch in solchen Situationen ohne Probleme managen.

Der sportliche Rüde beherrscht die gängigen Grundkommandos, ist stubenrein und läuft ordentlich an der Leine – gelegentlich braucht er dabei noch eine kleine Erinnerung.

Für Zeus suchen wir ein erfahrenes Zuhause ohne Kinder und andere Haustiere, in dem er mit klarer, liebevoller Führung seine Energie in die richtigen Bahnen lenken kann. Bällchen-Spiele sollten hierbei komplett vermieden werden, da er hierbei leider in einen Tunnel rutscht, aus dem er nur schwer wieder heraus findet.

Bitte beachten: Für die Haltung eines Pitbull-Mixes gelten – je nach Bundesland – besondere gesetzliche Auflagen, über die sich Interessenten bitte im Vorfeld informieren sollten.

Pitbull-Mix Honey

  • Name: Honey
  • Rasse: American Pitbull Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: (noch) unkastriert
  • Alter des Hundes: 3 Jahre
  • Geburtsdatum: 15.08.2023
  • Handicap: nein
  • Größe: ca. 50 cm
  • Gewicht: ca. 20 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 55120 Mainz

Im Tierheim seit: Sommer 2026

Honey – Süßer als Honig, aber trotzdem mit Pfeffer unter den Pfoten 😉

Honey kam zu uns, da ihre Halter die notwendigen Auflagen zur Haltung eines sogenannten Listenhundes leider nicht erfüllen konnten.

Ihren eigenen Menschen gegenüber ist sie der Inbegriff eines freundlichen Hundes: loyal, verschmust, menschenbezogen und für jeden Quatsch zu haben.

Die junge Hündin ist allerdings anfangs eher unsicher. Da sie in der Vergangenheit teils auf sich allein gestellt war, hat sie gelernt, sich gruselige Zweibeiner selbst vom Leib zu halten. Schon nach kurzer Zeit bei uns zeigt sich allerdings, dass sie sich lieber auf das andere Ende der Leine verlassen möchte – hier gilt es, weiter an ihrer Orientierung zu arbeiten und ihr in Begegnungen mit Menschen die nötige Sicherheit zu vermitteln.

Bei Hundebegegnungen muss sie noch lernen, sich zurückzunehmen und andere Vierbeiner auf Abstand zu tolerieren. Aktuell fällt dies der jungen Hündin noch sehr schwer, weswegen sie an der Leine auch zum Teil heftig auf Artgenossen reagiert. Leider kam es in der Vergangenheit auch zu einem Beißvorfall mit einem anderen Hund.

Honey hat zwar KEINE Gefahrhundeinstufung erhalten, wird aber ausschließlich als Einzelhund vermittelt.

Honey zeigt einen übersteigerten Beutetrieb. Dieses Verhalten ist zwar gut zu managen, schließt allerdings die Vermittlung zu Kindern (auch zu Personen mit Kinderwunsch) oder anderen Haustieren aus.

Wir wünschen uns für die junge Hundedame hunde-erfahrene (am besten rasse-erfahrene) Zweibeiner, die Honeys Potenzial zum Traumhund sehen, allerdings auch ihre Themen ernst nehmen und die nötige Ausdauer haben, mit ihr an diesen zu arbeiten.

Als sogenannter Listenhund hat es Honey aufgrund von Vorurteilen und Vorschriften besonders schwer in der Vermittlung. Je nach Bundesland und Gemeinde gelten unterschiedliche Auflagen, die erfüllt werden müssen.

Bist du trotzdem bereit, hinter die Fassade zu schauen und Honey als das tolle Individuum zu betrachten, das sie ist? Dann melde dich bitte bei uns!

NOTFALL! AmStaff-Mix Erna

Hervorgehoben

END- ODER PFLEGESTELLE GESUCHT, DAMIT ERNA ENDLICH OPERIERT WERDEN KANN!

Wir halten Ernas Gesuch bei der KVH auf der Startseite fest, um ihre Sichtbarkeit und damit ihre Chance auf einen Platz zu erhöhen.

Bitte beachten Sie, dass hier auch weiterhin neue Hunde vorgestellt werden. Wer Ernas Gesuch kennt, braucht einfach nur ein Stückchen runterscrollen. 😉
10/2024

  • Name: Erna
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: (noch) unkastriert
  • Alter des Hundes: ca. 3 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 2021
  • Handicap: ja
  • Größe: ca. 56 cm
  • Gewicht: 40 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 55120 Mainz

Im Tierheim seit: Mitte 2023

Update 21. Oktober 2024:
Erna kam vor über einem Jahr von einem anderen Tierschutzverein zu uns. Und was sollen wir sagen? In dieser Zeit hat sich einiges getan!

Schon von Anfang an war unsere Ernie eine Abrissbirne. Immer nach dem Motto: Zuerst mit dem Kopf durch die Wand und dann überlegen, ob der Maurer nicht vielleicht schon ein Loch für die Tür gelassen hat. Eben typisch Bollerkopp. 😉

Wahrscheinlich hat Erna in ihrem vorherigen Leben nicht viel (Gutes) kennengelernt, weswegen sie zum Teil massiv auf fremde Menschen und Hunde reagiert hat. Hier war Angriff eben die beste Verteidigung. Relativ schnell waren wir uns daher sicher, dass wir in der Arbeit mit unserem Dickschädel einen noch größeren Dickkopf brauchen. Und es hat sich wirklich gelohnt:

Erna hat begriffen, dass sich Warten tatsächlich auszahlt, dass der Mensch an der Leine manchmal echt gute Ideen hat, um sie bestmöglich auch durch blöde Situationen zu führen. Auch fremde Menschen sind mittlerweile meistens kein Tabu mehr, so dass sie sich mit vielen sogar anfreunden kann. Dennoch sollte hierbei insbesondere in der Kennenlernphase nicht auf einen Maulkorb verzichtet werden. Trotzdem muss ihr zukünftiger Mensch ihr körperlich gewachsen sein, da Erna immerhin 40 muskulöse Kilos auf die Waage bringt.

Dank dieser positiven Entwicklung können wir uns inzwischen auch vorstellen, Erna in einen Haushalt mit Kindern ab 14 Jahren zu vermitteln. Auch mit Hunden ist unser Bollerkopf nach Sympathie verträglich, ein souveräner Ersthund wäre somit in ihrem zukünftigen Zuhause keine unüberwindbare Hürde mehr.

Damit unsere Erna sich auch weiterhin so gut entwickeln kann und keine Rückschritte macht, suchen wir geduldige Menschen, die sich nicht von ihrer Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Art anstecken lassen.

Leider hat sich im Juli herausgestellt dass Erna, wie so viele Vertreter ihrer Rasse (oder ähnlicher Rassen) orthopädisch auffällig ist. Insbesondere die Hüfte bereitet ihr starke Probleme. Die Tierklinik rät aufgrund des Befundes zu einer Femurkopfresektion.

Bei dieser Operation wird der Kopf des Oberschenkelknochens chirurgisch entfernt. Dieser Eingriff hat das Ziel, dass sich eine rein bindegewebsartige Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen bildet. Die Operation in Verbindung mit anschließender Physiotherapie führt zu einer deutlichen Schmerzlinderung und steigert dadurch natürlich auch langfristig Ernas Lebensqualität.

Nach langem Überlegen sind wir uns jedoch sicher, dass wir Erna nicht operieren lassen können, solange sie sich im Tierheim befindet. Damit die Operation erfolgreich sein kann, muss Ernas Körper die Gelegenheit bekommen, heilen zu können. Hierbei sind Ruhe und kontrollierte Bewegung das A und O. Wie man sich sicher vorstellen kann, ist dies in der aktuellen Tierheimsituation sehr schwer bis gar nicht umsetzbar.

Aufgrund dessen suchen wir jetzt nicht mehr nur explizit nach einem neuen Zuhause für Erna, sondern ggf. auch nach einer Pflegestelle, die mit ihr die Operation und die darauffolgende Genesung in Angriff nimmt.

Ernie hat sich zu einem so unfassbar lernwilligen, loyalen und freundlichen Quatschkopf entwickelt, der das Leben trotz Hüftgelenksdysplasie in vollen Zügen genießen möchte.

Wer könnte sich vorstellen den Weg zu mehr Lebensqualität mit ihr zu gehen?

Die Kosten für die notwendige OP und Physiotherapie werden vom Tierschutzverein getragen.

Auch wenn Ihr Erna kein Zuhause oder auch zuhause auf Zeit schenken könnt, würde sie sich riesig über finanzielle Unterstützung freuen, denn jeder Cent zählt.

09. Juni 2024:
Achtung, hier kommt unsere Dampfwalze Erna! 🙂

Die bildhübsche Hündin ist ein lernwilliges, aber absolutes Kraftpaket, für die wir erfahrene Menschen suchen, die Zeit und Lust haben, mit ihr zu arbeiten, und die ihr außerdem auch körperlich gewachsen sind. Unsere gestromte Schönheit benötigt nämlich noch eine gute Portion an Erziehung, was Alltagsdinge betrifft. Auch muss an ihrem territorialem Verhalten gearbeitet werden.

Wir gehen außerdem davon aus, dass das Alleinebleiben erst aufgebaut werden muss.

Mit ihren Bezugspersonen ist Erna eine sehr anhängliche und verschmuste Hündin, bei Fremden hingegen zeigt sie leider noch Tendenzen, nach vorne zu gehen. Aus diesem Grund sollten in ihrem neuen (und ländlich gelegenen) Zuhause auch keine Kinder leben.

Erna ist relativ gut verträglich mit Artgenossen und könnte inzwischen sogar zu einem souveränen Rüden vermittelt werden.

Wer Erna kennenlernen möchte, sollte sich dessen bewusst sein, dass man für die Haltung von so genannten Listenhunden in vielen Bundesländern bestimmte Auflagen erfüllen muss.

Anmerkung KVH: Wie man unschwer erkennen kann, ist Erna ein American Bully. Da diese Rasse nicht offiziell anerkannt ist, können AmBullys – wie hier in Mainz leider geschehen – von Amts wegen als AmStaff-Mixe eingestuft werden. Interessenten sollten also bitte vorab mit ihrer Gemeinde klären, ob Erna bei ihnen ebenfalls als Listenhund eingestuft würde.

AmStaff x Old English Bulldog Ares

  • Name: Ares
  • Rasse: American Staffordshire Terrier x Old English Bulldog
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 26.12.2016
  • Handicap: nein
  • Größe: folgt noch
  • Gewicht: folgt noch
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 55120 Mainz

Im Tierheim seit: Anfang Mai 2020

Da sitzt er nun, unser Ares… jung, wunderschön und kraftvoll… und versteht die Welt nicht mehr, im Tierheim gelandet zu sein. 🙁

Ares hat sich noch nicht mit der momentanen Situation anfreunden können. Verständlich! Er sitzt im neuen Hundehaus und hat Angst, kann nicht einordnen, was los ist. Diese Situation verunsichert ihn zurzeit noch sehr und ein wenig Misstrauen schwingt auch mit.

Der Bursche entspannt sichtlich, wenn es dann raus geht zum Spaziergang. Erst mal schütteln, bewegen und schnüffeln… das hilft ihm dabei, den Stress etwas abzubauen. Noch fällt ihm das im Hundehaus nicht leicht.

Außerhalb des Tierheims ist Ares Menschen gegenüber offener und ansprechbar. Da rückt er schon mal zum Schmusen heran, die Umgebung immer im Blick.

Wenn Ares unsicher ist und nicht ganz versteht, was man von ihm will, setzt er sich. Dabei sieht er etwas verunsichert aus.

Passanten, Artgenossen, Radfahrer und Jogger lässt er entspannt vorübergehen.

Seine „Rassegenossin“ Tasha hilft ihm zurzeit dabei, sich besser im Tierheim zurechtzufinden. Soziale Unterstützung bekommt er durch ihre Souveränität und Spielaufforderungen. Da lässt er sich so langsam auch von ihr zum Spielen hinreißen. Schön zu sehen, dass Entwicklungspotential in ihm steckt!

Ares braucht Menschen, die ihm helfen sich zurechtzufinden und die ihn sozial unterstützen. Ist er angekommen, wird er auch mutiger und da könnte er durchaus noch ein paar Benimmregeln lernen. Ares („der Beste“) …. dem trauen wir das auch zu.