AmStaff-Mix Lady

  • Name: Lady
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: (noch) unkastriert
  • Alter des Hundes: ca. 9 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 2015
  • Handicap: nein
  • Größe: 49 cm
  • Gewicht: 22 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 20537 Hamburg

Im Tierheim seit: 07.11.2023

Lady ist eine liebevolle und zugängliche Hündin, die sich gerne in der Gesellschaft von Menschen aufhält. Sie ist eine eher sanfte Natur, jedoch kann sie in stressigen Situationen etwas nervös und unsicher werden. In diesen Momenten neigt sie dazu, sich zurückzuziehen oder abzuwenden, um sich selbst zu beruhigen.

Im Umgang mit anderen Hunden zeigt Lady ein gutes Maß an sozialer Kompetenz, auch wenn sie weniger Interesse an ausgiebigen Interaktionen mit Artgenossen hat. Wichtig ist, dass sie derzeit keine ausgeprägte Beißhemmung zeigt, daher ist ein kontrolliertes Training und eine angemessene Aufsicht von großer Bedeutung.

Lady verfügt über ein gutes Lernvermögen und lässt sich leicht führen. Obwohl sie eine etwas niedrigere Stresstoleranz hat, bewältigt sie Frustrationen gut und zeigt derzeit weder aggressives Verhalten noch eine gestörte Kommunikation.

Für ein ideales Zuhause benötigt Lady eine ruhige Umgebung, die ihre gelegentliche Erregbarkeit und Unsicherheit berücksichtigt. Ein liebevolles und konsequentes Training wird ihr dabei helfen, ihre Beißhemmung zu verbessern und sie in stressigen Situationen zu unterstützen. Ein erfahrenes und einfühlsames Zuhause, das ihre Bedürfnisse versteht, wäre für Lady optimal.

Aufgrund behördlicher Auflagen kann Lady wegen ihrer Einstufung als gefährlicher Hund gemäß § 2 Abs. 1 HundeG nur außerhalb von Hamburg vermittelt werden und muss einen Maulkorb tragen.

Wenn Sie Lady kennenlernen möchten und ihr ein liebevolles Zuhause bieten können, senden Sie uns bitte Ihre vollständige Selbstauskunft per mail zu. Siehe Kontakt. 18.03.2024 (mr)

Lady in aller Kürze: 

  • hat alterstypisches Temperament
  • muss noch erzogen werden
  • verträglich mit souveränen Hunden
  • HTV-Nummer: 906_S_23 / Neues Hundehaus

Ansprechpartner: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.
Rufnummer: (040) 211 106 – 0
eMail: kontakt@hamburger-tierschutzverein.de
Website: HTV – Lady
Selbstauskunft: bitte ausfüllen

RESERVIERT! AmStaff Ivy

  • Name: Ivy
  • Rasse: American Staffordshire Terrier
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 5 Jahre
  • Geburtsdatum: 28.03.2018
  • Handicap: nein
  • Größe: ca. 45 cm
  • Gewicht: ca. 25 kg
  • Aufenthaltsort: noch bei ihrer Halterin
  • PLZ und Ort: 22885 Barsbüttel

Update 31. Mai 2024:
Nach mehreren Treffen und einem positiven Vorbesuch wird Ivy – wenn alles klappt wie geplant – Mitte Juni zu einem sehr netten Paar nach Niedersachsen ziehen!

30. März 2024:
Leider hat sich bislang niemand ernsthaft für Ivy interessiert…. und mittlerweile kommt ihr Frauchen stark an ihre Grenzen. Das  jüngste Kind fängt an zu krabbeln, die Kinder waren viel krank und daher zuhause, somit war und ist Ivy immer mitten drin im Trubel, was Hund und Halterin sehr stresst.

Von daher wäre Ivy auch schon mit einer Pflegestelle geholfen. Steuer, Versicherung und Tierarzt-Kosten würden von der Halterin weiterhin bezahlt werden. 

Ivy benimmt sich den Kindern gegenüber einwandfrei, ihr Frauchen achtet allerdings konsequent darauf, dass sie respektvoll behandelt wird und dass ihr Ruheplatz tabu ist. Trotzdem gibt es natürlich immer mal wieder Situationen, die die Kinder (aktuell 3,5 Jahre, 2,5 Jahre und 9 Monate) etwas ausreizen, so dass man ständig hinterher sein muss. Wenn sowas vorkommt, lässt Ivy es bisher sehr artig „über sich ergehen“ und weicht dann eher aus. 

Ist Ivy mal in Spiellaune, geht sie aktiv auf die Kinder zu. Diese dürfen dann ihr Spielzeug nehmen, um es zu werfen, und können sie auch ohne Probleme füttern, natürlich alles unter Aufsicht. Bis auf einige Umrempler im Spiel ist Ivy immer vorsichtig. 

Sie macht das alles wirklich prima, hat aber definitiv keinen Spaß an den Kiddies und muss daher ständig zurückstecken. Sie würde sich in einem ruhigeren Haushalt deutlich wohler fühlen! 

Gerne dürfte ein Ersthündin vorhanden sein…. sie hat eine kleinere und leichtere Hundefreundin mit ähnlichem Temperament, die bei ihr Narrenfreiheit hat. Generell ist sie bei Hündinnen deutlich toleranter. Bei aufdringlichen Rüden (sowohl intakt als auch kastriert) wird sie sehr deutlich, belässt es aber bei einem Drohschnappen.

Die im Text weiter unten erwähnten „impulsiven Reaktionen“ hat Ivy bislang vor allem in größeren Hundegruppen gezeigt. Tobt z.B. eine größere Hundegruppe miteinander oder geraten zwei Hunde aneinander, geht sie sehr deutlich dazwischen und stoppt die Hunde (über Schubsen und Unterordnen). Ihr Verhalten bewegte sich zwar immer im korrekten hündischen Rahmen, doch viele Menschen gucken insbesondere bei Staffies besonders kritisch hin, so dass man solche Situationen bestenfalls vermeiden sollte. 

Ansonsten ist Ivy wirklich unproblematisch. Sie zeigt weder an der Leine noch im Freilauf Aggressionsverhalten und und ignoriert andere Hunde meist, wenn diese an ihr vorbei gehen. Vor allem, wenn man sie anspricht und mit ihr arbeitet. Zeigt ein anderer Hund Leinenaggression, kann es zwar passieren, dass sie sich mitreißen lässt, ist dabei aber bisher immer schnell abzulenken und gut zu händeln, selbst wenn ihr Frauchen mit Kinderwagen und  Laufrädern unterwegs ist. Aktuell wird Ivy am Halti + Geschirr geführt. 

Ivy liebt es übrigens zu joggen oder am Rad mitzulaufen. Wenn man etwas Tempo drauf hat, zieht sie kaum noch und ist komplett fokussiert. Sie ist auch sehr arbeitswillig und möchte immer gefallen, daher wird man bei ihr mit konsequentem Training in Bezug auf Leinenführigkeit bestimmt noch viel erreichen können! 

Also: wer gibt sich endlich einen Ruck und möchte die hübsche Maus kennenlernen?

21. Juli 2023:
Ivy kam als Second Hand-Welpe zu ihrer Familie und hat dadurch einen vergleichsweise guten Start ins Leben gehabt. Ihre Halterin hat die ersten 2 Jahre viel mit ihr gearbeitet und das Training hat ihnen viel Freude bereitet.

Mittlerweile leben in der Familie aber drei Kleinkinder, so dass die Zeit und Aufmerksamkeit für die hübsche Maus fehlen…. und dementsprechend auch ihr ansonsten guter Grundgehorsam gelitten hat. Der müsste also unbedingt aufgefrischt werden. 😉   

Das größte Problem ist Ivys Leinenführigkeit: vor allem zu Beginn eines Spaziergangs legt sie sich mächtig ins Zeug, so dass die ersten Minuten recht anstrengend sind. Hier ist also eine ordentliche  Portion Kraft und Konsequenz gefordert, um Ivy auszubremsen und ihr mit der der nötigen Geduld beizubringen, wie man vernünftig an der Leine läuft. 

Ihre neue Familie sollte daher entsprechende Hunde-Erfahrung mitbringen. Ivys Frauchen ist sich aber sicher, dass man diese „Baustellen“ gut in den Griff bekommt, wenn man erst mal wieder konsequent mit Ivy arbeitet, da sie sehr lernwillig ist und sehr motiviert mitmacht.   

Ivy ist eine verschmuste und verspielte Hündin, die aber gewisse Unsicherheiten mitbringt und daher gerne versucht, Situationen zu kontrollieren. Bei Überforderung kann sie dann schon mal impulsiv reagieren.  

Glücklicherweise hat sie so ein Verhalten gegenüber den Kindern bislang nicht gezeigt, sondern ist ihnen gegenüber sehr lieb. Allerdings merkt man deutlich, dass sie kein Riesenfan von ihnen ist, schnell unsicher wird und sich daher oft zurückzieht.

Ein ruhigeres Zuhause ohne Kinder oder aber mit größeren, vernünftigen Kindern (ab ca. 8 Jahren), die einen Hund bereits „lesen“ können und sie nicht bedrängen, wäre ihr also sicher deutlich lieber!

Im Umgang mit Fremden entscheidet bei Ivy definitiv das Auftreten des Menschen. Unsicherheit bemerkt Ivy sofort. Findet eine eher zögerliche, ängstliche Kontaktaufnahme statt, kann sie die Person durchaus verbellen oder sogar mit einem Drohschnappen reagieren. Selbstsichere Menschen hingegen, die sich ehrlich freuen, sie zu sehen, werden freundlich begrüßt und sie zeigt sich ihnen sehr zugewandt. 

Auf Artgenossen legt Ivy keinen gesteigerten Wert und geht ihnen eher aus dem Weg. Intakte Rüden gehen in der Regel gar nicht, aber auch aufdringliche Kastraten werden sehr deutlich in ihre Schranken verwiesen. Mit anderen Hündinnen kommt sie hingegen gut klar. 

Ivy hat ihre ersten drei Lebensjahre mit einem älteren kastrierten Rüden problemlos zusammengelebt, da dieser sich ihr klar untergeordnet hatte. Bei entsprechender Sympathie kann Ivy also durchaus als Zweithündin zu einem Artgenossen ziehen, der ihr auch körperlich gewachsen ist. Andere Tiere sollten nicht vorhanden sein, da sie jagdlich motiviert ist.

Ivy ist eine gesunde aktive Hündin ohne bekannte Allergien. Sie ist allerdings aktuell nicht geimpft. 

Die Hübsche ist stubenrein und kann nach Eingewöhnung brav alleine bleiben.  In ihrem jetzigen Zuhause ist sie es gewohnt, bei gutem Wetter von morgens bis abends draußen zu sein, da sie den Luxus eines großen, gesicherten Gartens hat, in dem sie sich frei bewegen kann. Von daher sollte sie auch in Zukunft idealerweise ein sicher umzäuntes Grundstück zur Verfügung haben. Bei entsprechender Auslastung ist aber auch eine Wohnungshaltung vorstellbar.

Gesucht wird eine erfahrene Einzelperson oder ein Paar mit größeren Kindern und/oder mit souveränem Ersthund, die Spaß daran hat, mit Ivy zu einem superguten Team zusammenzuwachsen und viel mit ihr zu unternehmen.  Dann wird sie bestimmt eine ganz tolle Wegbegleiterin!

Die Vermittlung erfolgt zu den im Tierschutz üblichen Bedingungen mit Vor- und Nachkontrolle(n), Schutzvertrag und Schutzgebühr. Keine Vermittlung in reine Außen- oder Zwingerhaltung, kein Wach- oder Schutzdienst.

Der Erstkontakt erfolgt über die Kampfschmuser-Vermittlungshilfe. Interessenten erhalten eine Selbstauskunft, die nach dem Ausfüllen umgehend an die Halterin weitergeleitet wird.

Achtung: Überprüfen Sie nach Versenden einer Anfrage bitte in den folgenden Tagen auch immer Ihren Spamordner! Einige Mailprogramme sortieren nämlich eMails bislang unbekannter Versender, die größere Anhänge enthalten, automatisch als Spam ein.

AmStaff Finnigan

  • Name: Finnigan
  • Rasse: American Staffordshire Terrier
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: unkastriert
  • Alter des Hundes: 5 Jahre
  • Geburtsdatum: 27.12.2019
  • Handicap: nein
  • Größe: ca. 52 cm
  • Gewicht: 26 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 25335 Elmshorn

Im Tierheim seit: 30.01.2022

Finnigan wurde unbedacht und ohne ihn näher kennenzulernen von privat durch seine letzten Kurzzeithalter gekauft. Alle „red flags“ beim Kauf wurden ignoriert.

Nachdem der Rüde nun (evtl. nicht zum ersten Mal) sein gewohntes Umfeld verloren hatte, wurde er direkt mit nach Hause genommen, wo es unter anderem ein Kind gab, welches der Hund noch nie gesehen, geschweige denn kennengelernt hatte. Obwohl Finnigan zwischendurch deutliche Warnzeichen gegenüber dem Kind zeigte (Knurren und Zähnezeigen), wurde der Kontakt zwischen den beiden nicht durch die Erwachsenen kontrolliert… so kam es dazu, dass Finnigan schließlich versuchte, dem Kind ins Gesicht zu schnappen/beißen, was zum Glück noch glimpflich und ohne ernstere Verletzungen ausgegangen ist.

Danach kam Finnigan über die Behörden als Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Nach einigem Hin und Her wurde er nach vier Monaten durch die Behörde zur Vermittlung freigegeben und wurde NICHT als Gefahrenhund eingestuft, wird aber dennoch außerhalb unseres Geländes und in bestimmten Situationen mit Maulkorb abgesichert.

Finnigan ist im Tierheim gegenüber bekannten Erwachsenen freundlich und aufgeschlossen, dies konnte anfangs aber in unentspannten oder eingeengten Situationen und bei erhöhtem Stresslevel in aggressives Verhalten gegen den Menschen kippen. Dies hat sich seit seiner Ankunftszeit uns gegenüber gelegt. Bei uns Pflegerinnen und seinen Gassigängern zeigt er ein fröhlich-freundliches Verhalten und hat ein sehr großes Anlehnungsbedürfnis mit viel Schmusen und Körperkontakt.

Bei fremden Personen reagiert Finnigan in der Regel ebenfalls freundlich und offen, es gibt aber immer mal vereinzelt Leute, bei denen er Leinenaggression zeigt. Hier kommt es sehr auf Situation, Stimmung und die beteiligten Leute an. Zur Sicherheit trägt er daher beim Kennenlernen einen Maulkorb und der Kontakt zu neuen Leuten wird immer kontrolliert.

Finnigan testet auf seine eigene Art und Weise, wie sein Gegenüber tickt. Lässt man sich zu sehr von ihm bedrängen, anspringen und z.B. auf das von ihm geforderte Spiel zu stark ein, anstatt wieder Ruhe in die Situation zu bringen, fährt sich Finni unnötig hoch und nimmt einen nicht mehr wirklich ernst. Leute, die dann zu emotional/forsch reagieren und in einen lauten und barschen Befehlston verfallen, treiben dann noch seinen Stresslevel zusätzlich hoch, so dass seine Frustrationstoleranz erreicht werden und er wieder in alte Muster verfallen könnte, so dass die Situation eskaliert.

Wir suchen Menschen, die Finnigan vorausschauend mit ruhiger Sicherheit durch den Alltag lenken können und auch mal (zumindest für den Moment) gelassen damit umgehen, wenn er einem ab und zu in seiner rotzigen Art die kalte Schulter zeigt statt „zu parieren“. Auf lange Sicht lässt sich Finni nämlich gut (um)lenken. Ein paar Regeln, ein paar Grenzen und viel Lob, dann sieht man ihm förmlich an, wie bemüht er ist, seinen Menschen zu verstehen und im Team mit ihm zu arbeiten. Je besser das Zusammenspiel zwischen Mensch und Finnigan, desto ausgeglichener und gelassener wird er, wie er beim Training mit unserer Hundetrainerin beweist.

Für souveräne, hundeerfahrene Menschen mit viel Geduld, guten Nerven, Gelassenheit und einer gehörigen Portion Humor ist Finnigan durchaus keine unüberwindbare Herausforderung.

Beim Gassigehen zeigt Finnigan eine gute Leinenführigkeit – zumindest wenn er entspannt ist und nicht zu viele Trigger von außen auf ihn einprasseln, so dass ein sehr angenehmer gemeinsamer Spaziergang möglich ist. Ist er aufgeregt oder unausgelastet, kann Finni aber auch stark an der Leine ziehen – dies ist sehr tagesformabhängig und situationsbedingt.

Bei Aufregung zeigt Finnigan zudem leichte Tendenzen, auf Bewegungsreize (wie Fahrräder, nah vorbeifahrende Autos etc.) zu reagieren, indem er sie ein paar Sekunden zu lang ins Visier nimmt. Schwieriger ist es für ihn, gesittet an einer Kombi aus akustischen Reizen und Bewegung vorbeizugehen, wenn z. B. schreiende, spielende Kinder in der Nähe sind, Ball spielen usw. Hier muss man besondere Vorsicht walten lassen.

Begegnen Finnigan unterwegs Artgenossen, kann er nach kurzem Fixieren entspannt weitergehen, wenn sein Gegenüber locker bleibt und auch sein Mensch nicht unnötig mit straffer Leine oder scharfem, lautem Gerede für Anspannung sorgt. Schwieriger fällt es ihm, wenn der andere ein Leinenpöbler ist oder er schon durch vorhergehende Reize zu gestresst ist.

Beim Kennenlernen von netten Hündinnen hat sich Finnigan bisher grundsätzlich verträglich gezeigt und gibt sich Mühe, sie zu umwerben. Allerdings kann er auch einer Hündin gegenüber kurz garstig werden. wenn er in zu wildem Spiel mal einen Kneifer abbekommt. Ein tägliches Zusammenleben wäre mit einer souveränen Hündin, die sein Verhalten positiv beeinflussen würde, wohl gut möglich – hier kommt es auf den individuellen Fall an.

Bei Rüden entscheidet die Sympathie. Wir gehen aktuell nicht von einer Vermittlung zu einem schon vorhandenen Rüden aus, möchten es jedoch derzeit auch nicht 100%ig ausschließen. Beim Gassigehen hatte Finni auch schon öfters Begleitung von anderen Rüden, die er in Ordnung fand.

Informationen, wie gut es mit dem Alleinebleiben in seinem Vorleben geklappt hat, haben wir leider nicht. Im Tierheim legt sich Finnigan einfach schlafen, wenn wir nicht in der Nähe sind und verhält sich ruhig, wenn er (soweit im Tierheim möglich) ausgelastet ist. Vermutlich hat Finni damit also weniger Probleme, wenn er genügend Zeit zur Eingewöhnung hat und sich wohl und sicher fühlt. Es sollte im neuen Zuhause aber einen Plan B geben, sollte es mit dem Alleinsein nicht gleich so klappen, wie man es sich wünscht.

Finnigan ist bei uns bisher sehr stubenrein. Außerdem fährt er im Auto gut und unproblematisch mit.

Finnigans blaue Fellfarbe ist, da optisch in der Regel als sehr schön und besonders empfunden, leider eine fragwürdige Modeerscheinung geworden. Sie ist bei dieser Rasse nicht natürlich, sondern eine Farbmutation. In den letzten Jahren werden massenweise Hunde der Farbe „blue-line“ bewusst produziert. Dabei wird in Kauf genommen, dass Hunde dieser Farbe im Vergleich zu anderen Hunden öfter unter Hautproblemen/Allergien und anderen Krankheiten leiden (Stichwort „Dilution Gen“) und sie werden munter weiter vermehrt, da die Nachfrage so groß ist.

Tatsächlich zeigt Finnigan in den letzten Monaten vermehrten Juckzreiz und dünneres Fell an den Ohrmuscheln. Wir testen aktuell auf Futtermittelunverträglichkeit mittels Ausschlussverfahren, befürchten aber eher einen direkten Zusammenhang mit der Farbmutation (siehe CDA / CMA / Farbmutationsalopezie). Auch Finnigans Stressanfälligkeit könnte mit der Farbmutation zusammenhängen, da auch vermehrt Symptome dieser Art bei blue-line-Hunden dokumentiert werden.

Zu Kindern vermitteln wir Finnigan nicht. Seine geringe Frustrationstoleranz und Kleinkinder sind eine gefährliche Mischung, wie Finnigans Vorgeschichte zeigt. Katzen oder andere Kleintiere, die direkten Kontakt zu ihm haben müssten, sollte es im neuen Zuhause auch nicht geben.

Als neue Halter:innen suchen wir Menschen, die Finnigan gerecht werden und sich der Verantwortung bewusst sind, 1. ihn so zu fördern, dass seine kleinen Baustellen im Verhalten möglichst verschwinden und er immer so abgesichert ist, dass keine Unfälle passieren und 2. mit einem Hund einer Rasse, die vielerorts „nicht erwünscht“ ist, in der Öffentlichkeit so aufzutreten, dass sie dabei ein positives Bild hinterlassen.

Und wir erwarten ein Grundverständnis, was die gesetzliche Lage zu American Staffordshire Terriern & Co. inner- und außerhalb Deutschlands betrifft.

Eine Vermittlung von Finnigan findet nur in die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern statt.

Schreiben Sie uns bei Interesse gerne eine E-Mail mit Ihrer Rufnummer und einer kleinen Beschreibung zu sich selbst. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch unter der im Kontakt angegebenen Rufnummer.

NOTFALL! AmStaff-Mix Bronx

Name: Bronx
Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
Geschlecht: Rüde
Kastrationsstatus: kastriert
Alter des Hundes: 7 Jahre
Geburtsdatum: 14.02.2017
Handicap: ja
Größe: 54 cm
Gewicht: 43 kg
Aufenthaltsort: Tierheim
PLZ und Ort: 20537 Hamburg

Im Tierheim seit: 08.05.2023

Bronx wurde aufgrund von Beißvorfällen mit Hunden sichergestellt und in unsere Obhut gegeben. Der sonst grundsätzlich sanfte Riese zeigt sich bei seinen Bezugspersonen als sehr freundlich und verschmust.

Bronx liebt Wasser und apportiert gerne. Mit seiner ehrenamtlichen Gassigeherin macht er regelmäßig Ausflüge mit Bus, Bahn oder Auto. Er fährt dort zwar souverän mit, manchmal spielt sein Magen aber nicht ganz mit und dem Großen wird schlecht. 

Alleinebleiben kann Bronx auch und er läuft gut an der Leine mit bzw. trottet solange hinter einem her, bis er doch mal was sieht, was seine Aufmerksamkeit erhascht. 😉

Leider hat Bronx einige gesundheitliche Baustellen. Er verträgt nur ein spezielles Futter, hat Arthrosen in den Knien und im Lendenwirbelbereich sowie Probleme mit dem Hüftgelenk.

Bei uns geht Bronx zur Physiotherapie, was er sehr genießt und wo auch schon einige Erfolge zu erkennen sind. Seine zukünftigen Halter*innen sollten deswegen sowohl das Training als auch die Physiotherapie fortsetzen.

Wenn Sie Bronx kennenlernen wollen, dann schicken Sie uns gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft per mail zu (siehe Kontakt)!
11.01.2024 (mw, dlb)

Bronx in aller Kürze:

  • wird nicht zu Katzen und Kleintieren vermittelt
  • verträgt sich nicht mit Artgenossen
  • freundlich zu Bezugsperson
  • kennt es in Auto, Bus und Bahn mitzufahren
  • guter Grundgehorsam & kann alleine bleiben
  • wird nur außerhalb von Hamburg vermittelt
  • HTV-Nummer: 456_S_23/ Altes Hundehaus

AmStaff-Mix Fella

  • Name: Fella
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: ca. 5 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 2019
  • Handicap: nein
  • Größe: 52 cm
  • Gewicht: 28 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 20537 Hamburg

Im Tierheim seit: 25.08.2023

Die charmante Fella kam mit ihren süßen Welpen als Sicherstellung in unsere Obhut. Da die kleinen Racker bereits ein neues Zuhause gefunden haben, suchen wir nun liebevolle Menschen, die Fella ein dauerhaftes und fürsorgliches Heim bieten können.

Diese aufgeweckte Hündin zeigt sich nicht nur uns, sondern auch Artgenossen gegenüber ausgesprochen aufgeschlossen. Sie genießt gemeinsame Zeit und pflegt positive Beziehungen zu anderen Hunden.

Fellas Jagdtrieb ist ausgeprägt und daher ist eine konsequente Weiterarbeit durch ihre zukünftigen Halter*innen von großer Bedeutung. Aufgrund ihrer jagdlichen Neigungen wird Fella nicht in Haushalte mit Katzen und Kleintieren vermittelt. Gemäß den geltenden Gesetzen erfolgt ihre Vermittlung zudem nur außerhalb von Hamburg.

Die ideale Familie für Fella sollte Erfahrung im Umgang mit Hunden dieser Rasse mitbringen und sich dazu verpflichten, intensiv an der Erziehung und Kontrolle des Jagdtriebs zu arbeiten. Ein aktives Zuhause, das sowohl geistige als auch körperliche Herausforderungen bietet, wäre für Fella ideal.

Während Fella auf der Suche nach ihrem dauerhaften Zuhause ist, würden wir uns über finanzielle Unterstützung durch eine Patenschaft freuen.

Wenn Sie Fella kennenlernen wollen, dann schicken Sie uns gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft per mail zu (siehe Kontakt)!
29.11.2023 (mw, jm)

Fella in aller Kürze:

  • versteht sich mit Artgenossen
  • wird nicht zu Katzen und Kleintieren vermittelt
  • wird nur außerhalb von Hamburg vermittelt