NOTFALL! AmStaff-Mix Jack

  • Name: Jack
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 2017
  • Handicap: nein
  • Größe: 54 cm
  • Gewicht: 38 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 03669 Romana (Alicante/Spanien)

Im Tierheim seit: Ende 2020
(vorher 2 Jahre in der Tötung)

Jack lebte ganz alleine auf dem Grundstück einer verlassenen Finca. Nachdem er – wahrscheinlich um sein Revier zu verteidigen – auf vorbeilaufende Hunde los gegangen war, wurde der kräftige Rüde in die Tötung von Crevillente (Spanien) gebracht. Dort lebte er gut 2 Jahre lang, bevor er auf der Tötungsliste landete. Da er nur noch eine Frist von 5 Tagen bis zur geplanten Einschläferung hatte, rettete ihn der TSV „Dog Vida“ und brachte ihn in sein Tierheim in Alicante. 

Jack kommt mit dem Tierheimalltag leider nicht gut zurecht, da er nicht gerne eingesperrt ist. Von daher wäre für ihn ein Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten ideal, zu dem er jederzeit freien Zutritt hat. Außerdem sollte man genug Zeit für lange und ausgedehnte Spaziergänge haben.

In der Vergangenheit wurde Jack positiv auf Leishmaniose getestet, hatte allerdings einen so niedrigen Titer, dass er nicht behandelt werden musste. Es empfiehlt sich daher, seine Blutwerte regelmäßig zu überprüfen. 

Da Jack bislang wahrscheinlich nicht viel Gutes erlebt hat, ist er fremden Menschen gegenüber anfangs ängstlich. Er braucht ein bissel Zeit, um seine Familie kennenzulernen und Vertrauen zu fassen.  Ist er gestresst, knurrt er…. aber das ist auch schon alles.

Jack ist ein kleiner Sturkopp, der ganz genau weiß, was er will. Er neigt dazu, Futter und Spielzeug für sich zu beanspruchen.

Der stattliche Kerl kommt gut mit (jüngeren) Hündinnen zurecht, mag aber keine anderen Rüden und Katzen. Außerdem sollten in seiner neuen Familie keine Kinder vorhanden sein, da sie ihn nervös machen.

Jack fehlt schlicht und ergreifend ein gutes, erfahrenes und zuverlässiges Zuhause, das ihm die Liebe schenkt, die er so lange vermisst hat…. und wo er endlich die schönen Seiten des Lebens kennenlernen darf.

Aufgrund seiner Rassemischung gehört Jack leider zu den Listenhunden und darf daher nicht nach Deutschland einreisen. Vielleicht finden sich aber Rasse-Freunde in einem Land,  in dem der Import eines AmStaff-Mischlings erlaubt ist. 

Bei Sprachproblemen hilft Ihnen gerne eine deutsche Vermittlungshelferin weiter:

Frau Kraus
email: silkepetrakraus@googlemail.com

SPANIEN! AmStaff Lord

  • Name: Lord
  • Rasse: American Staffordshire Terrier
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 03.04.2017
  • Handicap: nein
  • Größe: 53 cm
  • Gewicht: ca. 30 kg
  • Aufenthaltsort: Pension
  • PLZ und Ort: Madrid (Spanien)

in der Obhut des Vereins: seit 09/2019

Mein Name ist Lord und ich wurde aus einer Laune meiner Besitzer heraus angeschafft –  alles war auch mehr oder weniger in Ordnung, bis meine Besitzerin schwanger wurde. Also beschloss meine „Familie“, dass ich im Haus im Weg war und wurde einfach auf die Terrasse gesperrt.

Tag und Nacht musste ich draußen im Freien bleiben, ohne Schutz vor Kälte, Hitze oder Nässe… und wenn ich dann aus Traurigkeit und Hilflosigkeit gebellt habe, kam mein Besitzer raus und hat mich geschlagen. Mal mit der Hand, mal mit Stöcken, manchmal hat er mich sogar mit Zigaretten verbrannt… 🙁 
 
Er hat alles getan, damit ich still bin, aber ich habe geschrien, weil er mir weh getan hat. Die Nachbarn hörten mich, aber die meisten von ihnen schwiegen aus Angst vor meinem Besitzer, bis einer von ihnen beschloss, SOS Salvando Vidas España anzurufen. Mit der Hilfe dieses Nachbarn ist es dem Verein glücklicherweise gelungen, mich dort rauszuholen.
 
Als erstes hat man mich an den Augen operiert. Ich konnte nämlich von Welpenbeinen an nicht richtig sehen und hatte Schmerzen, weil sich die Augenlider nach innen gedreht hatten….das nennt mal wohl Entropium. Das war meinem Besitzer egal gewesen, der hat mich nie zum Tierarzt gebracht und hat mich einfach leiden lassen. 🙁

Die OP ist gut verlaufen und jetzt ist wieder alles ok mit meinen Augen!

Eine Zeit lang war ich in einer Pension in Valencia untergebracht, der Verein hat dann aber beschlossen, mich in eine in Madrid zu verlegen, wo ich sehr glücklich und zufrieden bin… aber ich vermisse natürlich trotzdem eine richtige Familie, die mich versteht und liebt und dich ich im Gegenzug mindestens genauso lieben darf!  

Mit Menschen bin ich übrigens ein Schatz (sagen die hier alle) und ich verstehe mich auch gut mit anderen Rüden und mit Hündinnen. Ein Katzentest wurde noch nicht gemacht, weil das in der Pension sehr schwierig zu bewerkstelligen ist. Sollte es notwendig sein, finden wir aber bestimmt einen Weg, um mich mal Katzen vorzustellen und zu gucken, ob ich die auch mag. 

Aufgrund meiner Rasse gehöre ich leider zu dem Listenhunden und darf daher nicht nach Deutschland einreisen. Vielleicht finden sich aber Rasse-Freunde in einem Land,  in dem der Import eines AmStaffs erlaubt ist.

Bei Sprachproblemen hilft Ihnen gerne eine deutsche Vermittlungshelferin weiter:

Frau Kraus
email: silkepetrakraus@googlemail.com

NOTFALL! AmStaff-Mix Hugo

  • Name: Hugo
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 01/2016
  • Handicap: nein
  • Größe: 52 cm
  • Gewicht: 34 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 03669 Romana (Alicante/Spanien)

Im Tierheim seit : 03/2019

Hugo wurde aus der Perrera in Alicante gerettet, da seine Tötung unmittelbar bevorstand. Der arme Kerl hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich und verbrachte mehrere Jahre eingesperrt in einem kalten Zwinger.

Er ist zwar grundsätzlich mit Menschen ok, ist aber anfangs vor allem Männern gegenüber sehr misstrauisch, wahrscheinlich weil er von einem Mann misshandelt worden ist… sobald er Vertrauen gefasst hat, genießt er jedoch die Gesellschaft und Zuwendung von Menschen. 

Hugo lebt jetzt in einer gemischten Hundegruppe mit Hündinnen und nicht dominanten Rüden zusammen, ohne dass es Probleme gibt.  Beim Fressen wird er allerdings etwas nervös, so dass man ihn in einer Familie mit vorhandenem Ersthund besser alleine oder zumindest getrennt füttern sollte.  

Als Hugo in die Obhut des Vereins Dog Vida kam, hatte er eine schwere Ohreninfektion, bei der Teile seiner Ohren leider entfernt werden mussten, so dass er nun ein Steh- und ein Schlappohr hat. Dieser kleine „Schönheitsmakel“ stört ihn selber aber nicht im geringsten.  

Hugo ist ein eher ruhiger Hund, der gerne spazieren geht und dabei artig an der Leine läuft.

Er wünscht sich ein endgültiges Zuhause, in dem man ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.  

Aufgrund seiner Rassemischung gehört Hugo leider zu dem Listenhunden und darf daher nicht nach Deutschland einreisen. Vielleicht finden sich aber Rasse-Freunde in einem Land,  in dem der Import eines AmStaff-Mixes erlaubt ist.

Bei Sprachproblemen hilft Ihnen gerne eine deutsche Vermittlungshelferin weiter:

Frau Kraus
email: silkepetrakraus@googlemail.com

AmStaff-Mix Dom

  • Name: Dom
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 06.08.2016
  • Handicap: nein
  • Größe: 50 cm
  • Gewicht: 23 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 20537 Hamburg

Im Tierheim seit: 14.08.2020

Dom kam als behördliche Sicherstellung nach mehreren Beißvorfällen zu uns. Den daraufhin erforderlichen Wesenstest hat er mit seiner Bezugspflegerin zwar bestanden, doch er zeigt deutlich, dass er Bedrängungen und fremde Personen in seinem Umfeld nicht duldet, weswegen er nur mit Maulkorb- und Leinenauflage vermittelt werden darf.

Der hübsche Kerl zeigt sich aber natürlich auch von seiner guten Seite: aufgeschlossen und freundlich gegenüber bekannten Personen, aktiv und sportlich, wenn es um‘s Gassi gehen geht.

Dom ist gerne mal zum Spielen aufgelegt und wird ein richtiger kleiner Clown, doch dabei pusht er sich sehr schnell sehr hoch, weswegen seine zukünftigen Halter*innen unbedingt an seiner Erregungskontrolle arbeiten müssen – und das nicht nur im gemeinsamen Spiel. An der Leinenführigkeit haben wir schon gearbeitet, das muss aber in seinem nächsten Zuhause fortgeführt werden. Sein Grundgehorsam ist nicht von schlechten Eltern, ist aber ebenfalls ausbaufähig.

So lieb und nett Dom auch klingen mag, so lieb und nett kann er bei verantwortungsbewussten und erfahrenen Menschen sein. Diese sollten sich trotzdem bewusst sein, dass sie einen Hund an ihrer Seite haben, der nicht überall und besonders nicht in die große, enge Stadt mitgenommen werden kann und bei dem auch bei Besuchen von und bei Freund*innen ein Maulkorb zur Grundausstattung gehört.

Artgenossen, hauptsächlich Rüden, begegnet Dom mit geschwollener Brust. Bei Hündinnen ist er sehr triebgesteuert, weswegen andere Hunde nicht in seinem direkten oder näheren Umfeld leben sollten. Auch andere Tiere sind in seiner Umgebung nicht erwünscht, da Dom einen erhöhten Jagdtrieb zeigt.

Leben Sie alleine oder zu zweit ohne Kinder (auch nicht in Planung) außerhalb Hamburgs und haben die nötige Erfahrung, mit 42 blitzeblanken Zähnchen, die nicht nur zum Essen geeignet sind und auch mal auf Sie oder andere zugeflogen kommen, umzugehen? Haben Sie Lust und Zeit, sich intensiv mit Doms Baustellen auseinander zu setzen und gewissenhaft mit ihm zu trainieren? Dann ist Dom genau der Richtige für Sie!

Schicken Sie uns gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft per mail zu.
27.01.2020 (an)*

Dom kurz und knapp zusammengefasst:

* HTV-Nummer: 521_S_20
* braucht erfahrene Halter*innen
* wird nicht zu Kindern vermittelt
* wird nicht zu weiteren Tieren vermittelt

NOTFALL! AmStaff-Mix Käsi

  • Name: Käsi
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 09/2015
  • Handicap: nein
  • Größe: 49 cm
  • Gewicht: 30 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 25335 Elmshorn

Käsi hat vermutlich schon einige „Halterstationen“ in seinem Leben durchlaufen.

Er kam mit einer schweren Ohrenentzündung und einem unbehandelten, alten Othämatom („Blutohr“) zu uns. Der Gehörgang wurde chirurgisch erweitert, damit sich das Ohr nicht mehr so leicht entzünden kann. Heute hat Käsi keine Beschwerden mehr, nur die Optik ist durch das Othämatom an einem Ohr leicht verändert.

Wenn Käsi jemanden kennengelernt und gern hat, dann ist es für ihn das Größte, möglichst nah und immerzu dabei zu sein. Er ist sehr verschmust und kann auch schon mal auf den Schoß klettern und dort einschlafen. 🙂

Käsi neigt allerdings dazu, schnell hektisch zu werden und aufzudrehen, wenn ihn etwas aufregt. Gibt ihm eine Vertrauensperson in in solchen Situationen verbal und durch Körperkontakt Sicherheit, fährt er aber sofort einen Gang herunter und entspannt sichtlich. Er braucht daher dringend diese eine Person, die ihm Ruhe und Selbstsicherheit gibt.

Für Kinder im neuen Zuhause eignet sich Käsi leider nicht.

Beim Gassigehen läuft Käsi die meiste Zeit direkt neben dem Menschen und ist ein sehr angenehmer, manierlicher Wegbegleiter. Er muss sich aber immer wieder vergewissern, dass sein Mensch noch da ist und lässt ihn nicht aus den Augen.

Fremde Menschen sind Käsi nicht immer geheuer. An den meisten geht er ganz normal vorbei und lässt sich von ihnen nicht stören. Ab und zu reagiert er aber plötzlich und massiv nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ und schießt nach vorn. Deshalb wird er zur Sicherheit außerhalb unseres Geländes mit Maulkorb geführt. Bisher war nicht immer erkennbar, was ihn dieses Verhalten getriggert hat. Teilweise war aber ersichtlich, dass ungewöhnliche Bewegungen des fremden Menschen (plötzliches Stehenbleiben und Starren) oder spezielle Umstände (z. B. Kapuze auf, Begegnung im Dunkeln) dazu Verhalten führten.

Käsi zeigt bei uns extreme Verlustängste und Nervosität, wenn er nicht bei seinen Bezugspersonen sein kann, und wird dann laut oder zerstört teilweise Gegenstände. Dementsprechend leidet er sehr unter der Tierheimsituation.

Wir gehen momentan davon aus, dass Käsi in einem neuen Zuhause für einen sehr langen Zeitraum gar nicht allein gelassen werden kann, ohne dass seine Panikattacken zurückkommen. Das Alleinebleiben muss also in kleinen Schritten aufgebaut werden.

Mit den Artgenossen, mit denen wir Käsi bei uns bekannt gemacht haben, war er gut verträglich (Hündinnen und ein kastrierter Rüde). Steht er allerdings unter Stress, könnte das zu Übersprungshandlungen auf sein Gegenüber führen. Auf jeden Fall sollte sein Gegenüber ihm körperlich gewachsen sein. In einem neuen Zuhause sollte es am besten keinen weiteren Hund oder maximal eine gestandene Hündin geben.

Im Auto mitfahren macht Käsi noch sehr nervös, dies müsste noch geübt werden.