NOTFALL! AmStaff-Mix Hugo

  • Name: Hugo
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 01/2016
  • Handicap: nein
  • Größe: 52 cm
  • Gewicht: 34 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 03669 Romana (Alicante/Spanien)

Im Tierheim seit : 03/2019

Hugo wurde aus der Perrera in Alicante gerettet, da seine Tötung unmittelbar bevorstand. Der arme Kerl hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich und verbrachte mehrere Jahre eingesperrt in einem kalten Zwinger.

Er ist zwar grundsätzlich mit Menschen ok, ist aber anfangs vor allem Männern gegenüber sehr misstrauisch, wahrscheinlich weil er von einem Mann misshandelt worden ist… sobald er Vertrauen gefasst hat, genießt er jedoch die Gesellschaft und Zuwendung von Menschen. 

Hugo lebt jetzt in einer gemischten Hundegruppe mit Hündinnen und nicht dominanten Rüden zusammen, ohne dass es Probleme gibt.  Beim Fressen wird er allerdings etwas nervös, so dass man ihn in einer Familie mit vorhandenem Ersthund besser alleine oder zumindest getrennt füttern sollte.  

Als Hugo in die Obhut des Vereins Dog Vida kam, hatte er eine schwere Ohreninfektion, bei der Teile seiner Ohren leider entfernt werden mussten, so dass er nun ein Steh- und ein Schlappohr hat. Dieser kleine „Schönheitsmakel“ stört ihn selber aber nicht im geringsten.  

Hugo ist ein eher ruhiger Hund, der gerne spazieren geht und dabei artig an der Leine läuft.

Er wünscht sich ein endgültiges Zuhause, in dem man ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.  

Aufgrund seiner Rassemischung gehört Hugo leider zu dem Listenhunden und darf daher nicht nach Deutschland einreisen. Vielleicht finden sich aber Rasse-Freunde in einem Land,  in dem der Import eines AmStaff-Mixes erlaubt ist.

Bei Sprachproblemen hilft Ihnen gerne eine deutsche Vermittlungshelferin weiter:

Frau Kraus
email: silkepetrakraus@googlemail.com

SPANIEN! AmStaff-Mix Luna

  • Name: Luna
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 2016/2017
  • Handicap: nein
  • Größe: 46 cm
  • Gewicht: 27 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 03669 Romana (Alicante/Spanien)

Im Tierheim seit:  Oktober 2020

Luna war bereits Monate zuvor in der Nähe eines verlassenen Hauses ausgesetzt worden, als man sie schließlich entdeckte. Sie war sehr dünn und hatte zwischenzeitlich wohl auch Welpen gehabt…

Mittlerweile hat sie gut zugenommen, wurde tierärztlich untersucht, kastriert und negativ auf alle Mittelmeerkrankheiten getestet.

Luna ist ein eher ruhiger Hund. Sie geht gerne spazieren und liebt es, mit ihrem Ball zu spielen.

Im Tierheim lebt sie superharmonisch mit mehreren Rüden unterschiedlichster Größen zusammen, bei anderen Mädels entscheidet das Verhalten der anderen – mit dominanten Hündinnen kommt sie nicht klar.

Katzen interessieren sie nicht großartig, wird sie jedoch angeknurrt oder angefaucht, wird sie nervös. Eine Vergesellschaftung wäre bei entsprechender Erfahrung also wahrscheinlich möglich.

Aufgrund ihrer Rassemischung gehört Luna leider zu dem Listenhunden und darf daher nicht nach Deutschland einreisen. Vielleicht finden sich aber Rasse-Freunde in Österreich, in der Schweiz oder in anderen Ländern, in denen der Import eines Staff-Mixes erlaubt ist.

Bei Sprachproblemen hilft Ihnen gerne eine deutsche Vermittlungshelferin weiter:

Frau Kraus
email: silkepetrakraus@googlemail.com

NOTFALL! AmStaff-Mix Paddy

  • Name: Paddy
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Hündin
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: ab 9 Jahre
  • Geburtsdatum: ca. 07/2011
  • Handicap: ja
  • Größe: ca. 57 cm
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: Buftea (Rumänien)

Im Tierheim seit: August 2016

Update 01. März 2021:
Leider wurde bei Paddy Anfang letzten Jahres ein Lymphom diagnostiziert. Unbehandelt hätte sie das nicht lange überlebt, doch „Helping Animals Romania“ hat eine Chemo machen lassen, auf die Paddy glücklicherweise sehr gut angesprochen hat. 

Nach über einem Jahr geht es ihr immer noch gut, allerdings muss sie täglich Cortison einnehmen, da die Lymphknoten im Hals ansonsten wieder anschwellen und sie zu husten beginnt. Beim letzten MRT wurden aber keine Auffälligkeiten entdeckt.

Da Paddy außerdem ein bisschen humpelt (mehrere Narben an den Hinterläufen zeugen von alten Verletzungen), wurde ihr Futter komplett umgestellt. Sie wird nun getreidefrei mit Frischfleisch ernährt und erhält Ergänzungsmittel für die Gelenke. Dadurch hat die Süße auch gut abgenommen…zwischendurch war sie nämlich etwas „mopsig“ geworden. 😉

Ein eigenes Zuhause, in dem Paddy die ihr verbliebene Zeit genießen kann, wäre ein Traum!

31. Oktober 2017:
Paddy wurde uns von einem Jäger zusammen mit sechs ihrer Welpen (bereits vermittelt) gebracht – anscheinend sind wir hier schon sehr bekannt!

Ursprünglich waren es wohl 10 Welpen, doch leider hatte der Jäger sie zu spät geholt, und so waren bereits vier der Welpen überfahren worden. Die restliche Familie gelangte aber so endlich in Sicherheit, in unserer „Insel  der Hoffnung“.

Paddy wurde positiv auf Herzwürmer getestet, wurde aber zwischenzeitlich  erfolgreich dagegen behandelt und ist nun wieder ganz gesund.

Die Hündin ist ausgesprochen freundlich und lieb. Sie ist sehr menschenbezogen, liebt es gestreichelt zu werden und genießt jede Aufmerksamkeit. Außerdem ist Paddy sehr sportlich und aktiv,  geht aber trotz ihres Temperaments brav an der Leine.

Anderen Hunden gegenüber ist es etwas schwierig: entweder sie mag sie oder eben nicht. Da Paddy zudem extrem futterneidisch ist und in der Beziehung auch kein Pardon kennt, sollte sie auf jeden Fall als Einzelhund vermittelt werden.

Für Paddy wäre ein Zuhause bei aktiven, sportlichen Menschen ideal, die zudem einen Hund zum Schmusen und Liebhaben wollen.

Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen darf Paddy leider nicht nach Deutschland vermittelt werden. Sie könnte aber nach Österreich oder in einige Kantone der Schweiz umziehen.

NOTFALL! AmStaff-Mix Käsi

  • Name: Käsi
  • Rasse: American Staffordshire Terrier-Mix
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 09/2015
  • Handicap: nein
  • Größe: 49 cm
  • Gewicht: 30 kg
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 25335 Elmshorn

Käsi hat vermutlich schon einige „Halterstationen“ in seinem Leben durchlaufen.

Er kam mit einer schweren Ohrenentzündung und einem unbehandelten, alten Othämatom („Blutohr“) zu uns. Der Gehörgang wurde chirurgisch erweitert, damit sich das Ohr nicht mehr so leicht entzünden kann. Heute hat Käsi keine Beschwerden mehr, nur die Optik ist durch das Othämatom an einem Ohr leicht verändert.

Wenn Käsi jemanden kennengelernt und gern hat, dann ist es für ihn das Größte, möglichst nah und immerzu dabei zu sein. Er ist sehr verschmust und kann auch schon mal auf den Schoß klettern und dort einschlafen. 🙂

Käsi neigt allerdings dazu, schnell hektisch zu werden und aufzudrehen, wenn ihn etwas aufregt. Gibt ihm eine Vertrauensperson in in solchen Situationen verbal und durch Körperkontakt Sicherheit, fährt er aber sofort einen Gang herunter und entspannt sichtlich. Er braucht daher dringend diese eine Person, die ihm Ruhe und Selbstsicherheit gibt.

Für Kinder im neuen Zuhause eignet sich Käsi leider nicht.

Beim Gassigehen läuft Käsi die meiste Zeit direkt neben dem Menschen und ist ein sehr angenehmer, manierlicher Wegbegleiter. Er muss sich aber immer wieder vergewissern, dass sein Mensch noch da ist und lässt ihn nicht aus den Augen.

Fremde Menschen sind Käsi nicht immer geheuer. An den meisten geht er ganz normal vorbei und lässt sich von ihnen nicht stören. Ab und zu reagiert er aber plötzlich und massiv nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ und schießt nach vorn. Deshalb wird er zur Sicherheit außerhalb unseres Geländes mit Maulkorb geführt. Bisher war nicht immer erkennbar, was ihn dieses Verhalten getriggert hat. Teilweise war aber ersichtlich, dass ungewöhnliche Bewegungen des fremden Menschen (plötzliches Stehenbleiben und Starren) oder spezielle Umstände (z. B. Kapuze auf, Begegnung im Dunkeln) dazu Verhalten führten.

Käsi zeigt bei uns extreme Verlustängste und Nervosität, wenn er nicht bei seinen Bezugspersonen sein kann, und wird dann laut oder zerstört teilweise Gegenstände. Dementsprechend leidet er sehr unter der Tierheimsituation.

Wir gehen momentan davon aus, dass Käsi in einem neuen Zuhause für einen sehr langen Zeitraum gar nicht allein gelassen werden kann, ohne dass seine Panikattacken zurückkommen. Das Alleinebleiben muss also in kleinen Schritten aufgebaut werden.

Mit den Artgenossen, mit denen wir Käsi bei uns bekannt gemacht haben, war er gut verträglich (Hündinnen und ein kastrierter Rüde). Steht er allerdings unter Stress, könnte das zu Übersprungshandlungen auf sein Gegenüber führen. Auf jeden Fall sollte sein Gegenüber ihm körperlich gewachsen sein. In einem neuen Zuhause sollte es am besten keinen weiteren Hund oder maximal eine gestandene Hündin geben.

Im Auto mitfahren macht Käsi noch sehr nervös, dies müsste noch geübt werden.

AmStaff x Old English Bulldog Ares

  • Name: Ares
  • Rasse: American Staffordshire Terrier x Old English Bulldog
  • Geschlecht: Rüde
  • Kastrationsstatus: kastriert
  • Alter des Hundes: 1 – 8 Jahre
  • Geburtsdatum: 26.12.2016
  • Handicap: nein
  • Größe: folgt noch
  • Gewicht: folgt noch
  • Aufenthaltsort: Tierheim
  • PLZ und Ort: 55120 Mainz

Im Tierheim seit: Anfang Mai 2020

Da sitzt er nun, unser Ares… jung, wunderschön und kraftvoll… und versteht die Welt nicht mehr, im Tierheim gelandet zu sein. 🙁

Ares hat sich noch nicht mit der momentanen Situation anfreunden können. Verständlich! Er sitzt im neuen Hundehaus und hat Angst, kann nicht einordnen, was los ist. Diese Situation verunsichert ihn zurzeit noch sehr und ein wenig Misstrauen schwingt auch mit.

Der Bursche entspannt sichtlich, wenn es dann raus geht zum Spaziergang. Erst mal schütteln, bewegen und schnüffeln… das hilft ihm dabei, den Stress etwas abzubauen. Noch fällt ihm das im Hundehaus nicht leicht.

Außerhalb des Tierheims ist Ares Menschen gegenüber offener und ansprechbar. Da rückt er schon mal zum Schmusen heran, die Umgebung immer im Blick.

Wenn Ares unsicher ist und nicht ganz versteht, was man von ihm will, setzt er sich. Dabei sieht er etwas verunsichert aus.

Passanten, Artgenossen, Radfahrer und Jogger lässt er entspannt vorübergehen.

Seine „Rassegenossin“ Tasha hilft ihm zurzeit dabei, sich besser im Tierheim zurechtzufinden. Soziale Unterstützung bekommt er durch ihre Souveränität und Spielaufforderungen. Da lässt er sich so langsam auch von ihr zum Spielen hinreißen. Schön zu sehen, dass Entwicklungspotential in ihm steckt!

Ares braucht Menschen, die ihm helfen sich zurechtzufinden und die ihn sozial unterstützen. Ist er angekommen, wird er auch mutiger und da könnte er durchaus noch ein paar Benimmregeln lernen. Ares („der Beste“) …. dem trauen wir das auch zu.